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Leserbrief zu "Das Ende der Ära Christian Jaletzke in Timmendorfer Strand": Denn das ist Schuld, wenn irgendeines ...

Leser-Meinung

Timmendorfer Strand. Zum Aufhebungsvertrag zwischen der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus GmbH bzw. der Gemeinde Timmendorfer Strand und Christian Jaletzke, bisheriger Geschäftsführer der TSNT GmbH, erhielt die Redaktion von TiNi24.de folgende E-Mail von Joachim Nickel (GRÜNE), die wir in ungekürzter Version als Leserbrief veröffentlichen:

"Heute können Sie ein persönliches Statement von mir zu der "causa Jaletzke" in der LN Lokalausgabe OH lesen. Zu meinem Erstaunen "weichgespült", aus welchem Grund auch immer. Impuls meiner schriftlichen Empörung waren die Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Dieter Boeden, zu diesem Thema am vergangenen Samstag. Dieser Tatsache wurde in dem Artikel der LN nicht Rechnung getragen."

Hier das ungekürzte Statement von Joachim Nickel aus Timmendorfer Strand:

Denn das ist Schuld, wenn irgendeines ...

Medienweit war in den letzten Tagen zu erfahren, dass die TSNT GmbH, vertreten durch Frau Bürgermeisterin Hatice Kara, und der bisherige TSNT-Geschäftsführer Christian Jaletzke das Arbeitsverhältnis zum 31. Juli 2012 per Aufhebungsvertrag beendet haben.

Warum? Dem Geschäftsführer der TSNT, Herrn Christian Jaletzke, wurden seit einiger Zeit „Unregemäßigkeiten“ vorgeworfen. Einige dieser Verdachtsfälle haben sich nach Auskunft von Martin Scheel (siehe auch Lübecker Nachrichten vom 19. Juli 2012), bestätigt. So weit, so gut? Nein, nicht gut!

Nun aber äußerte sich dazu am vergangenen Samstag Dieter Boeden, Fraktionsvorsitzender der CDU in unserer Gemeinde, in der LN. Da holt er noch einmal die verbale Glorifizierungskeule für Christian Jaletzke aus dem rechten Ärmel und spricht: “Wir hätten uns gewünscht, dass Christian Jaletzke das was er kann, weitermacht, nämlich den Ort verkaufen. Er hat in seiner PR- und Marketingarbeit große Erfolge verzeichnet.“

Genaue Betrachtung wie auch Frage sei hier angebracht: Den Ort verkaufen? Hat Christian Jaletzke den Ort verkauft, hat er genau das getan? Und, was kann er und was kann er eigentlich nicht? Ich nehme an, die Wahrnehmung und die Wortwahl von Herrn Boeden war ein wenig unglücklich, so nicht gewollt; und dennoch: manchmal tragen Freudsche Fehlleistungen Wahrheiten vor sich her und verdichten sich im Bewusstsein der Menschen.

Boeden weiter: „Unglücklicherweise aber hat Jaletzke zu viele Hürden aufgebaut und in seiner Art ungeschickt viele Interessen nicht mitgenommen.“

Welche Hürden hat er aufgebaut und welche Interessen hätte Jaletzke denn mitnehmen sollen? Das verstehe oder missverstehe wer will, ich kann leider nur spekulieren oder Herr Boeden hätte sich einmal mehr deutlicher ausdrücken müssen.

Herr Boeden dann noch einmal: „So wie in dieser Gemeinde mit Leistungsträgern umgegangen wird, wird diese Gemeinde keine Leistungsträger anziehen.“ Soso.

Den „Leistungsträger“ Christian Jaletzke hätte man sich seitens der CDU weiter aktiv in dieser Gemeinde gewünscht (s.o.), das hat uns Herr Boeden mit seiner Botschaft sehr deutlich gemacht. Wir erinnern uns alle an die Worte von Pastor Vogel während der Trauerfeier um Volker Popp: „Er gehörte zu denen, die für diese Gemeinde etwas geleistet haben; im Gegensatz zu denen, die sich hier etwas leisten.“

Aber zurück zum Thema: Die Gemeindevertreter haben sich am 17. Juli für die Version „bloß nicht dran rühren“ entschieden. Mit dem Hinweis, dass Ruhe in die Gemeinde einkehren möge. Das Gegenteil ist der Fall, es rumort allerorten und zwar heftig, gerade wegen Christian Jaletzke. Denn: Wir alle kennen das Urteil gegen eine Kassiererin eines Großmarktes, der wegen der Summe von € 1,50 fristlos gekündigt wurde.

Und so frage ich mich weiter: WER kann oder darf sich WAS erlauben und welchen Freiräumen werden aufgrund dieses Votums der Politik in unserer Gemeinde – auch in Zukunft - Tür und Tor geöffnet?

Ich bin der Meinung:
· … wir beleidigen jeden Bürger dieser Gemeinde, wenn wir „Unregelmäßigkeiten“ dieser Art durchgehen lassen
· … wir beleidigen die Jugend, alle öffentlichen Institutionen, den Arbeiter, den Angestellten, den Akademiker, unseren älteren Bürger, wir beleidigen alle
· … wir beleidigen diejenigen, die ihr Leben lang fleißig, kenntnisreich, aufrecht und gradlinig ihre Arbeit in dieser Gemeinde leisten

Und: Der Bürger wird die Haltung der Politik zum Fall Jaletzke nicht lammfromm und doof hinnehmen.

Ich bin auch der Meinung, dass sich alle Parteien in Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Jahr warm anziehen müssen. Dann entscheidend der mündige Bürger auch in Sachen „verkaufen“ und „Interessen“.

Fazit: Die Parteien und deren Mandatsträger – einschließlich meiner Person - werden sich auch fragen lassen müssen, ob sie das ihnen gegebenen Mandat durch den Bürger reinen Gewissens erfüllen.

Eine Frage zum Schluss sei mir gestattet: Bestimmt heutzutage – analog zu allen Krisen in aller Welt – eine Haltung aus Rücksichtslosigkeit, Lüge, Frechheit und Betrug unser Leben, bestimmt eine Haltung dieser Art auch unser Miteinander in der Gemeinde Timmendorfer Strand?

Ich bin empört!

Joachim Nickel

Ihre Leser-Meinung richten Sie bitte per Mail an TiNi24.de ! Wir veröffentlichen Ihre Kommentare und Leserbriefe gerne bei uns! Für veröffentlichte Leserbriefe sind ausschließlich die Autoren verantwortlich. Sie geben nicht die Meinung der Redaktion wieder.

Link-Tipp: Lesen Sie auch Das Ende der Ära Jaletzke in Timmendorfer Strand: TSNT GmbH und Christian Jaletzke schließen Aufhebungsvertrag !

LESER-MEINUNGEN:

Zum Leserbrief von Joachim Nickel erhielten wir am 27.07.2012 (12.58 Uhr) folgenden Leserbrief von Regine Maaß aus Timmendorfer Strand:

"Keine der Unregelmäßigkeiten hat sich bestätigt, sonst wären sie aufgelistet oder erläutert und / oder veröffentlicht worden.

Zur Frage, wer sich hier was erlauben kann, kann ich nur sagen, dass sich Joachim Nickel jede Menge erlaubt. Es steht noch die Geschichte mit dem Verein Kinderherz im Raum....

Ich bin empört über das Verhalten von Herrn Nickel, der alle Politiker und Politikerinnen hier in Timmendorfer Strand als rücksichtslos, Lügner, Betrüger und Freche hinstellt.

Für meinen Anteil versuche ich im Umwelt- und Verkehrausschuss die Belange der Bürger und Bürgerinnen einzubeziehen, ich bin jederzeit anrufbar (sogar Sonntags) und nehme Kritiken und Anregungen auf.

Und ich kenne mehr Ausschussmitglieder und weitere Mandatsträger (auch der anderen Fraktionen), die ebenso handeln.

Nur von Herrn Nickel ist mir das nicht bekannt.

Ich hoffe, dass wir demnächst hierzu eine Fraktionssitzung einberufen und eine Klärung herbeiführen.

Es gärt extrem in der Grünen Fraktion in Timmendorfer Strand und bisher war ich der Meinung, dies nicht öffentlich austragen zu müssen. Doch wenn Herr Nickel nicht aufhört, aus seinem Glashaushaus mit Steinen zu werfen, werde ich ebenfalls Leserinnenbriefe schreiben (Frauenstatut, Fensterbankplantagen, Gemeinnützigkeiten), es gibt da vieles, worüber sich der "nicht-doofe" Bürger und die intelligente Bürgerin freuen würde."

Regine Maaß

Nachricht vom 25.7.12 11:00

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Donnerstag, 15. April 2021

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