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SPD Timmendorfer Strand: Keine zusätzliche Promenade im Kurpark! - GRÜNE: Demo für den Kurpark am Samstag

Weg im Kurpark

Timmendorfer Strand. Die SPD Fraktion Timmendorfer Strand / Niendorf wehrt sich entschieden gegen den Bau eines kombinierten Geh- und Radwegs in den Kurpark der Gemeinde Timmendorfer Strand. Nach Aussage von Ingo Muuss (CDU) am 15.11.2012 im Ausschuss für Planung und Bauwesen, soll es sich nun um eine „Promenade“ handeln. Während einer Ortsbegehung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr am 20.11.2012 durch den Kurpark äußerten erneut besorgte Bürger ihr Unverständnis über diese sinnlose Baumaßnahme.

Der Bau eines kombinierten Gehund Radweges bzw. einer Promenade wäre eine verkehrs-, umwelt- und finanzpolitische Katastrophe.

• Radfahrer werden gezwungen sein, die Bergstraße zweimal queren zu müssen – einmal beim Fahrwegwechsel in den Kurpark und einmal am unteren Ende der Bergstraße auf Höhe der Apotheke. Verkehrsfachleute sehen in dieser Verkehrsführung eine mögliche Gefährdung der Radfahrer durch PKW, Busse und LKW.

• Die Gemeinde hat beschlossen, dass die Verkehrsströme u.a. zum Parkplatz an der Eishalle umgeleitet werden. Aus diesem Grunde wird eine doppelt abknickende Vorfahrtstraße im Bereich Lübecker Str./Bergstr./Wohldstr. eingerichtet werden. Der Ausbau der Bergstraße hin zu einer „Promenadenstraße“ führt dieses Vorhaben jedoch ad absurdum.

• Die Bergstraße ist bereits eine 30 km/h Zone und wird es auch nach dem Umbau bleiben. Sie ist damit hervorragend für Radfahrer geeignet, auch weil der Hauptverkehr laut Planungen durch die Wohldstraße abgeleitet werden soll. Der Verlegung des Rad- und Gehweges in den Kurpark macht auch aus diesem Grund keinen Sinn.

• Die „Promenade“ soll parallel zur Straße im Kurpark verlaufen und dabei tiefer liegen als die Fahrbahn auf der der Verkehr rollt. Im Falle eines Verkehrsunfalls ist dies für Radfahrer und Fußgänger lebensgefährlich

• Im Kurpark verlaufen bereits jetzt ausreichend Wegeführungen zum promenieren und radfahren, die teilweise nur 5 Meter neben dem geplanten Neubau verlaufen. Eine zusätzliche Promenade käme einem Schildbürgerstreich nahe.

• Es soll eine über 200.000,- € teure Promenade in den Kurpark gebaut werden, obwohl der Park jahrelang von WUB und CDU vernachlässigt wurde. Wer wird in einem ungepflegten Park promenieren wollen?

• Die vom Planungsbüro prognostizierten Kosten sind innerhalb weniger Wochen von 130.000,- € auf 200.000,- € gestiegen. Wie hoch wird die Endabrechnung sein? Zahlreiche Straßen im Gemeindegebiet müssen dringend saniert werden. Die Zahlungen vom Land/Bund/Europa werden in den nächsten Jahren aufgrund der Finanzkrise deutlich geringer ausfallen, als in der Vergangenheit. Sämtliche Ausschüsse beschäftigen sich zur Zeit mit dem Haushaltsplan 2013 und mit der Reduzierung von Kosten. Mit dem Verzicht auf die geplante Promenade wäre ein wesentlicher Beitrag zur Haushaltskonsolidierung geleistet.

• Angesichts der geplanten Neuverschuldung und der Einführung der Doppik (doppelte Haushaltsführung, Anm. d. Red.) im Jahre 2014 steuert die Gemeinde mit der Umsetzung solcher sinnlosen und kostenintensiven Projekte in einigen Jahren in die Zwangsverwaltung.

Wir fragen uns, aus welchem Grunde die CDU und die WUB dieses fragwürdige Projekt in einem atemberaubendem Tempo durchzudrücken versuchen.

Angesichts der immensen Neuverschuldung der Gemeinde ab dem Jahre 2013 sowie der unsinnigen verkehrspolitischen Planungen stellen wir folgende Forderung: Das Projekt „kombinierter Geh- und Radweg“ im Kurpark muss sofort gestoppt werden. Von den 200.000,- Euro + x sollten 100.000,- Euro für die Konsolidierung des Haushalts verwendet werden. Die restlichen 100.000,- Euro sollten für dringend benötigte Projekte investiert werden, beispielsweise in die Pflege und Umgestaltung des Kurparks mit einem Beleuchtungskonzept, Neuanpflanzungen, Wege- und Wasserpflege. Somit würden dem historischen Kurpark eine Aufwertung zukommen, die sowohl unseren Gästen als auch den Einwohnern einen deutlichen Mehrwert erbringen würde. Eine grüne Lunge im Zentrum der Tourismusgemeinde für Gäste und Einheimische. Die Konzepte zur Umsetzung liegen bereits vor. (Pressemitteilung der SPD Timmendorfer Strand, Astrid Steeger-Schwiderski u. Peter Ninnemann)

GRÜNE: Demo für den Kurpark "Geld sparen – Kurpark schützen"

Timmendorfer Strand. Am Samstag, 24. November 2012, um 11.00 Uhr, rufen die GRÜNEN Timmendorfer Strand zur Teilnahme an einer Demo zum Schutz der Gemeindefinanzen und des Alten Kurparks auf. Treffpunkt ist der Eingang Wilhelmstraße. Anlass ist der geplante Ausbau der Bergstraße mit einem kombinierten Geh-/Radweg für den Flächen im Kurpark verbraucht werden. Die SPD Timmendorfer Strand folgt dem Aufruf zur Demo und nimmt auch daran teil.

GRÜNEN-Vorsitzender Dr. Felix Benary gegenüber TiNi24.de: „Durch den öffentlichen Druck, den SPD und GRÜNE erzeugt haben, wurde der Geh-/Radweg schmaler gemacht und tiefer gelegt. Bei der Ortsbesichtigung im Umweltausschuss ist es jetzt auch noch gelungen, einzelne wertvolle Großbäume planerisch zu umgehen, so dass jetzt nur noch sechs Bäume gefällt werden müssen. Leider beharrt die Mehrheit in den Ausschüssen aber im Wesentlichen auf der Durchführung der Maßnahme: Mehr als 2 Millionen Euro sollen für 610 Meter Straße ausgegeben werden! Der Geh- und Radweg mit dem teuren und rutschigen gelben Timmendorfer Klinker ist überflüssig wie ein Kropf. Der jetzt im Kurpark bestehende Weg genügt völlig. Die Gemeinde kann es sich nicht leisten, Geld zu verschleudern. Denn: Der Schuldenberg der Gemeinde droht 2013 auf über 13 Millionen Euro anzuwachsen. (FB/R.K.)

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Parallel zur Bergstraße führt bereits ein Weg für Fußgänger und Radfahrer (Foto: GRÜNE)

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Nachricht vom 22.11.12 19:35

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Freitag, 16. April 2021

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