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Schneesturm, Schneewehen, Schulfrei: Der Winter ist zurück und sorgt für Chaos und Verkehrsunfälle im Kreis Ostholstein

Winterdienst

Kreis Ostholstein/Timmendorfer Strand. Der Winter ist seit Samstagabend mit aller Macht zurückgekommen: Schneeverwehungen und Glätte sorgen für zahlreiche Unfälle - vor allem im Kreis Ostholstein. Aufgrund der Witterungslage fällt am heutigen Montag in den Kreisen Plön, Ostholstein und Segeberg der Unterricht an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie in den Förderzentren aus.

Viele Landes- und Kreisstraßen sowie Nebenstraße im gesamten Kreisgebiet Ostholstein sind durch Schneeverwehungen unpassierbar und wurden bereits am Sonntag teilweise gesperrt. Die Polizei forderte Verkehrsteilnehmer auf, vermeidbare Fahrten nicht durchzuführen und das Fahrzeug entsprechend nicht zu nutzen. "Sie halten dadurch die Straßen für Räumdienste frei und begeben sich nicht unnötig in Gefahr," so Polizeisprecher Stefan Muhtz am Sonntag gegenüber TiNi24.de.

Am gestrigen Sonntag kam es gegen 12.15 Uhr auf der Autobahn 1/Ratekau zu einem Verkehrsunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen. Der erste eintreffende Streifenwagen von der Polizeistation Ratekau stellte das Fahrzeug zur Absicherung ab. Dabei begaben sie die beiden Beamten in Lebensgefahr. Aufgrund der Straßeglätte schlidderten zunächst drei weitere Fahrzeuge gerade noch an dem Funkwagen vorbei. Das dann folgende, vierte Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr von hinten auf den Streifenwagen auf. Die beiden Polizisten konnten gerade noch rechtzeitig aus dem Wagen herauskommen und hinter die Leitplanke springen. Sie wurden nicht verletzt.

Durch weitere Funkstreifenwagen und der Straßenmeisterei wurde dann das Autobahnteilstück Ratekau/Pansdorf in Richtung Norden bis 15.46 Uhr gesperrt. Nach der Unfallaufnahme erfolgte die Räumung der Fahrbahnen vom Schnee.

Gegen 12.25 Uhr versuchte dann ein Jeep auf der Autobahn 1, Lensahn/Oldenburg, eigenständig einen von der Fahrbahn abgekommenen Pkw wieder auf die Autobahn heraufzuziehen. Dies wurde untersagt, bis der Bereich durch die Polizei für die Bergung gesichert war.

Es kam ausserdem zu sechs weiteren Unfällen, zum Teil mit mehreren Beteiligten. Am Sonntag, 10.03.2013, kam es auf der Autobahn A 1, in Höhe Gremersdorf zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine Person leicht verletzt wurde. Gegen 12.45 Uhr befuhr ein 29-jähriger Ostholsteiner mit seinem blauen VW Polo die A 1 in Fahrtrichtung Norden. Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte rechtsseitig gegen die Schutzplanke. Hierbei wurde seine ebenfalls 29-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Sie zog sich Verletzungen im Schulterbereich sowie am Bein zu und wurde in die Sanaklinik Oldenburg gebracht. Der Polo musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden am Pkw sowie an der Schutzplanke von über 1000 Euro.

Ebenfalls am Sonntag kam es auf der Bundesstraße 207, in Höhe Großenbrode, zu einem Verkehrsunfall, bei welchem zwei Personen leicht verletzt wurden. Gegen 09.33 Uhr befuhr eine 31-jährige Ostholsteinerin mit ihrem blauen Daewoo Klas die Bundesstraße 207 von Fehmarn kommend in Richtung Großenbrode. Aufgrund der schneeglatten Fahrbahn verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug, drehte sich und rutschte auf der gegenüberliegenden Seite in den Straßengraben. Das Fahrzeug kam dabei auf dem Dach zum Liegen. Von den drei Fahrzeuginsassen des Pkw wurden die Fahrerin und ein 40-jähriger Mitfahrer leicht verletzt. Sie wurden mit Prellungen und Verletzungen im Nackenbereich in die Sanaklinik Oldenburg gebracht. Der Daewoo musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Gut zwanzig weitere Einsätze wurden der Polizei am Sonntag (bis um 16.30 Uhr, Anm. d. Red.) gemeldet. Hierbei waren ein oder mehrere Fahrzeuge in Schneewehen liegen geblieben. Gegen 13.00 Uhr hatte sich in Haffkrug eine Rollstuhlfahrerin kurz vor ihrem Haus festgefahren. Auch ihr konnte geholfen werden.

Auch am heutigen Montag ist die Lage m Bereich des südlichen Ostholstein weiterhin angespannt. So wurden gegen 05.28 Uhr im Bereich der Autobahnbrücke nahe Ratekau sieben Pkw, ein Bus sowie ein Lkw gemeldet, welche in einer riesigen Schneewehe feststeckten.

Auf der A 1, im Bereich Ratekau in Fahrtrichtung Norden, sind mehrere LKW in die Mittelleitplanke gefahren. Der linke Fahrstreifen wurde gesperrt. Ein Bergungskran wurde angefordert. Als dieser eingetroffen ist, wurde eine Vollsperrung veranlasst.

Im Bereich Lensahn (A 1 in Fahrtrichtung Norden) hat sich ein Pkw gedreht. Der rechte Fahrstreifen ist gesperrt.

Im Bereich um Travemünde und im Zufahrtsbereich zum Skandinavienkai liegen mehrere Fahrzeuge im Straßengraben.

Die Straßen nördlich des Herrentunnels waren am Montagvormittag ausserdem durch liegengebliebene Fahrzeuge blockiert. Um einen Rückstau in den Herrentunnel zu vermeiden, wurde die Röhre für eine Stunde in Fahrtrichtung Norden gesperrt. Der Verkehr wurde entsprechend umgeleitet. Um 10.45 Uhr meldete die Polizeidirektion Lübeck, dass die Tunnelröhren wieder in beide Fahrtrichtungen befahrbar sind.

TiNi24.de-Leserinnen und -Leser berichten, dass auch Straßen nach Warnsdorf und bei Travemünde zum Teil unpassierbar sind und immer wieder liegengebliebene Fahrzeuge am Straßenrand und LKWs in Straßengräben gesichtet wurden. Ein Taxenunternehmer aus Timmendorfer Strand postete am frühen Montagmorgen auf facebook: "Hemmelsdorf-Ratekau geht nix.... B75/B76 Gneversdorf... keine Durchfahrt nach Travemünde bzw. Lübeck... Lkw im Graben... Schneewehen höher als das Auto!"


Schneeverwehungen auf einem Grundstück in Niendorf/Ostsee (Foto: René Kleinschmidt)

Timmendorfer Strands Bürgermeisterin Hatice Kara berichtet nach einer Inspektion der Straßenverhältnisse mit ihrem Bauhofleiter auf facebook: "Die Hauptstraßen sind geräumt, nach Hemmelsdorf und Groß Timmendorf sind die Zufahrten frei, die Nebenstrecke zwischen Groß Timmendorf und Oeverdiek ist gesperrt, der Wasserstand im Niendorfer Hafen ist von einem Meter über NN gestern Abend um 18:30 Uhr jetzt wieder zurück auf rund einen halben Meter über NN, das Wasser am Strand tobt zwar weiterhin, aber in unbedenklichem Abstand von der Düne." (Lediglich am Samstagabend war vom Winterdienst in der Gemeinde Timmendorfer Strand nicht viel zu sehen, Anmerkung der Redaktion)

In den nächsten Tagen ist auch weiterhin kein Frühling in Sicht: Es bleibt kalt und soll sogar kälter werden, auch Neuschnee wird erwartet. Ausserdem meldet der Wetterdienst weitere Sturmböen - und somit mit auch mit neuen Schneeverwehungen zu rechnen. R.K.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Der Winterdienst ist derzeit im Dauereinsatz - hier in der Strandstrasse in Niendorf/Ostsee (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 11.3.13 12:15

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Samstag, 04. April 2020

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