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„Ostholstein erlebbar für alle - Bereit für Inklusion“: Kooperation zwischen Timmendorfer Strand und Lebenshilfe

Unterzeichnung

Von René Kleinschmidt

Timmendorfer Strand-Niendorf/Ostsee. Am vergangenen Freitag haben Gudula Bauer, erste stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Timmendorfer Strand, und Susanne Voß, Vorstand der Lebenshilfe Ostholstein e.V., eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Damit ist die Gemeinde Timmendorfer Strand neuer Kooperationspartner im Projektverbund „Ostholstein erlebbar für alle - Bereit für Inklusion und Barrierefreiheit“.

In dem Projekt kooperieren Städte, Gemeinden und Organisationen, die sich in Ostholstein aktiv für mehr Barrierefreiheit im Öffentlichen Raum einsetzen wollen, um so die Teilhabemöglichkeiten für alle Menschen zu verbessern. Neben Timmendorfer Strand sind das auch Heiligenhafen, Oldenburg, Bosau, Ratekau, die Aktivregion Wagrien-Fehmarn, das Gesundheitsnetz östliches Holstein (GöH) und die Tourismusagentur Schleswig-Holstein mit dem Projekt „Barrierefreier Tourismus“.

Barrierefreiheit als Grundlage für Inklusion ist Querschnittsaufgabe in regionalen Entwicklungskonzepten. Sie betrifft alle Bereiche und kommt allen Menschen zugute. Inklusion ist als Leitmotiv in der Sozialpolitik der Landesregierung Schleswig-Holstein verankert. Susanne Voß: „Auch auf kommunaler Ebene können wir viel tun!“
Entscheidungsträger können bei allen Vorhaben prüfen, ob die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung Berücksichtigung findet. Das betrifft den Spielplatz wie das Dorfgemeinschaftshaus, die Internetseite und den Stadtführer. Und es geht darüber hinaus: Bei der Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit können alle mitmachen. Jede und jeder kann vor Ort prüfen, wo Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkommen und wo vorhandene Barrieren dies verhindern.

Dort, wo Kinderwagen und Trolley sich nur mit Mühe bewegen lassen, werden Menschen im Rollstuhl oder mit dem Rollator möglicherweise gar nicht vorwärts kommen. Bei schwer verständlichen Bedienungsanleitungen (zum Beispiel für Automaten) haben Menschen mit Lernschwierigkeiten kaum eine Chance. Und wenn ein Busfahrplan für Menschen ohne Behinderung kaum zu entziffern ist, werden Menschen mit Sehbeeinträchtigungen hier aufgeben müssen.

Die gute Nachricht: Für Verbesserungen in der eigenen Stadt oder Gemeinde können alle etwas tun und alle profitieren davon.

Inzwischen wurden einige Ideen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammengetragen, hier einige Beispiele: Den Spielplatz barrierefrei gestalten, ein Programm für Menschen mit und ohne Behinderung im Gemeinschaftshaus , Zeitungsartikel auch in leichter Sprache schreiben, Überarbeitung von Info-Flyern in Städten und Gemeinden, Veranstaltungen wie „Dialog im Dunkeln“, eine Rollstuhlrallye im Ortskern, spezielle Fahrradtouren (Tourenvorschläge für Rollfiets, Tandems und Handbikes), Wege für E-Mobile ausweisen, einen Fotowettbewerb zum Thema Barrierefreiheit oder Public Viewing-Veranstaltungen nutzen und Musikvideos zu Inklusion zeigen.

Die amtierende Bürgermeisterin erklärte im Rahmen der Vereinbarungsunterzeichnung: „Dazu wird jetzt ein Aktionsplan erarbeitet.“ Im Zeitraum von zwei Jahren wird dieser federführend von der Lebenshilfe Ostholstein mit Unterstützung durch die Gemeinde und mit einzelnen Workshops betreut.

Susanne Voß weiter: „Mit Aktivregionen, Städten und Gemeinden, Verbänden und Selbsthilfegruppen machen wir uns dafür stark, dass in unserer Region alle Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters, Geschlechts oder ethnischen Hintergrunds als Bürgerinnen und Bürger, Gäste oder Kundinnen und Kunden willkommen sind und selbstverständlich ungehindert am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Der Umsetzung dieser Vision kommen wir gemeinsam Schritt für Schritt näher!“

Elisabeth Lund, Timmendorfer Strands Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, hat seit drei Jahren für diese Kooperation gekämpft. Susanne Voß von der Lebenshilfe sagt weiter: „Wir brauchen offene Augen, offene Ohren und alle Sinne und damit die Bürger.“ Eine Kommunikation in der Öffentlichkeit sei wichtig, um Bürger mit einzubeziehen.
Die Akteure wissen: Eine barrierefreie Infrastruktur ist sowohl positiv für den Tourismus als auch für die Bürger der Region – sie verbessert die Lebensqualität aller Menschen. Und: Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist der Abbau von Barrieren zudem eine notwendige und nachhaltige Investition in die Zukunft!

„Ostholstein erlebbar für alle – Bereit für Inklusion und Barrierefreiheit“ ist ein Projekt der Lebenshilfe Ostholstein und wird gefördert von der Aktion Mensch.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Susanne Voß (links), Vorstand der Lebenshilfe Ostholstein, und Gudula Bauer, stv. Bürgermeisterin der Gemeinde Timmendorfer Strand, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 29.7.14 17:35

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Samstag, 27. November 2021

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