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Tourismusausschuss in Timmendorfer Strand: Kurmittelhaus soll Kunsthaus werden! „Experimenta“ an einem anderen Standort?

Jürgen Hunke

Von René Kleinschmidt

Timmendorfer Strand. Das Timmendorfer Kurmittelhaus wurde 1990 gebaut und steht seit Sommer 2004 leer. Jetzt soll das Kurmittelhaus zur Kunsthalle mit Skulpturenpark werden! Das Konzept von Jürgen Hunke erhielt im nicht-öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung des Tourismusauschusses von der Mehrheit der Ausschussmitgliedern den Zuschlag.

„Kunst und Kultur haben eine große Zukunft, deswegen würde die Kunsthalle im Kurmittelhaus maximale Möglichkeiten für den ansässigen Tourismus bieten. Mit diesem außergewöhnlichen Projekt verschafft sich der Standort einen deutlichen Vorteil gegenüber dem wachsenden Wettbewerb im Ostseeraum und weit über die Grenzen hinaus“, so Jürgen Hunke.

Dieses Potenzial hat auch der Kurator zahlreicher nationaler und internationaler Kunstausstellungen, Prof. Dr. Harald Falckenberg, bestätigt, den Hunke als Kurator gewinnen könnte. Seine Sammlung für zeitgenössische Arbeiten der Gegenwartskunst zählt zu den bedeutendsten auf der Welt. „Die Menschen hegen ein tiefes Interesse für Kunst und Kultur. Mit einer Entscheidung für die Kunsthalle könnten neue Maßstäbe in der Kunstszene gesetzt werden“, so Prof. Dr. Harald Falckenberg.

Nach dem finanziellen Aufwand der Gemeinde befragt, antwortete Hunke nach der ausführlichen Vorstellung seines Konzeptes: „Es gibt zwei Möglichkeiten. Wenn wir das zusammen machen, müssen auch die Kosten geteilt werden.“ Er betonte dabei, dass das Teure daran wäre, die entsprechend hochkarätige Kunst nach Timmendorfer Strand zu holen. „Dafür braucht man Sponsoren und Spender und außerdem könne man versuchen, Drittmittel vom Land zu erhalten.“ Weitere Einnahmen sieht Jürgen Hunke unter anderem durch Eintrittsgelder, Symposien, Kunstseminare und eine angegliederte Teestube.

Alternativ würde er allein die Realisierung übernehmen, was aber mit großer künstlerischer Freiheit verbunden wäre. „Hier müssen Sie mir dann Ihr Vertrauen schenken,“ so Hunke in Richtung Ausschussmitglieder. Nach seinem Tode würde alles als Geschenk an die Gemeinde gehen.

Jürgen Hunke soll der Gemeinde in etwa vier Wochen ein Konzept inklusive Aufstellung der wahrscheinlichen Kosten vorlegen. Während von der Verwaltung geprüft wird, ob eine Änderung des B-Plans für das Kurmittelhaus notwendig ist, wird ein entsprechender Vertrag erarbeitet. Mit einer Eröffnung der Kunsthalle ist aber wohl nicht vor 2016 zu rechnen.

Die zweiten Bewerber für das Kurmittelhaus, Clas Schröder und seine Schwägerin Christina Schröder (Galileo-Wissenswelt), haben ihr Mitmachmuseum „Experimenta“ als ganzjähriges und wetterunabhängiges Ausflugsziel für alle Altersstufen vorgestellt, das schon zur Saison 2015 fertig sein könnte. Dass Scharbeutz ebenfalls eine Experimenta wolle, sei laut Schröder kein Problem: „Falls auch in Scharbeutz etwas Ähnliches entstehen sollte, würde man sich untereinander abstimmen.“


Clas und Christina Schröder stellten das Konzept für ihr Mitmach-Museum „Experimenta“ vor. (Foto: René Kleinschmidt)

Der Gemeinde wurden Pachteinnahmen von bis zu 500.000 Euro innerhalb von 5 bis 20 Jahren in Aussicht gestellt. Investitionskosten würden die Betreiber komplett übernehmen, so dass die Gemeinde keinerlei Kosten hätte.
Für das zweite Konzept (Mitmach-Museum „Experimenta“) soll jetzt aber ein anderer Standort in der Gemeinde gefunden und weitere Gespräche mit Bewerber-Familie Schröder geführt werden.

TiNi24.de-Meinung: Einen anderen Standort für die "Experimenta" in der Gemeinde Timmendorfer Strand zu finden scheint sich allerdings als schwer zu erweisen, da die Gemeinde noch nicht mal einen Standort für das neue Rathaus hat. Ein Neubau mit einer "Experimenta" in Scharbeutz (mit einem anderen Investor) wird wahrscheinlich schneller errichtet (und eröffnet) sein als einen zweiten Standort in Timmendorfer Strand gefunden zu haben. R.K.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Jürgen Hunke bei seinen Ausführungen zum „Kunsthaus mit Skulpturenpark“, für das sich die Mehrheit des Ausschusses letztendlich entschieden hat. (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 16.2.15 20:45

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 27. Mai 2020

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