TiNi24 - Timmendorfer Strand - Niendorf
TiNi24.de Partner aus
Timmendorfer Strand
und Niendorf/Ostsee


Restaurant Filou

Restaurant Filou Timmendorfer Strand

Zwischen Land und Meer das Beste geniessen.
Herzlich Willkommen!

Info




Golf - Ihre Leidenschaft?
Weltweit 20 bis 50%
Green Fee sparen.

Info



Statistik

Besucher gesamt:

5677147
Letzte Woche:
26836
Diese Woche:
27721
Besucher Heute:
3976
Gerade Online:
155


Ihre IP:
18.232.38.214
 
Gratis Newsletter
Tragen Sie sich hier ein!

 

„Rettet den Neuen Kurpark“ - FDP-Bürgerinitiative startete Bürgerbegehren: „Kein Beachclub in der Trinkkurhalle“

FDP-Bürgerbegehren

Von René Kleinschmidt

Timmendorfer Strand. Der Tourismusausschuss der Gemeinde Timmendorfer Strand hat sich am 13. Januar für ein Ingenieurbüro entschieden, das den Neuen Kurpark zwischen Curschmann-Klinik, Maritim Seehotel und Trinkkurhalle als „Strandpark“ überplanen soll. „Zu den drei Hauptzielen der Planung gehören die Umwandlung der Trinkkurhalle in einen Gastronomie-Betrieb, die Entfernung des Seepferdchen Brunnens und die Rodung der Rhododendron-Sträucher im Park,“ so Gisela Steinhardt, Ulrike Neelen und Ulrich Herrmann von der FDP Timmendorfer Strand, die nach Bekanntwerden dieses Vorhabens die Bürgerinitiative „Rettet den Neuen Kurpark“ gegründet haben.

Die Bürgerinitiative möchte gern die Einwohnerinnen und Einwohner befragen, was sie davon halten, dass die kulturelle und öffentliche Nutzung der Trinkkurhalle geändert werden und eventuell einem Gastronomie-Betrieb weichen soll. Seit einigen Jahren ist Galeristin Anja Es Pächterin der Trinkkurhalle und stellt diese regelmäßig für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung, was vertraglich auch so geregelt ist. Derzeit finden in dem denkmalgeschützten Gebäude Einwohnerversammlungen, Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Dafür räumt Anja Es mehrmals wöchentlich ihre Ausstellungsstücke beiseite.

„Nach den derzeitigen Plänen soll mit Steuergeldern anderen ermöglicht werden, hier Geld zu verdienen“, meint Herrmann. „Wir starten als FDP das Bürgerbegehren nach dem Motto ,Kommerz gegen Kunst’ beziehungsweise ,Kunst verteidigt Kommerz’ und wollen auch Einheimische im positiven Sinne bedienen.“

Die Bürgerinitiative würde eine Verschönerung des Seepferdchen-Brunnens zum Beispiel durch Künstler oder ein kreatives Lichtkonzept im Park begrüßen. „Aber zwei Millionen Euro für die komplette Überplanung auszugeben, wäre Verschwendung von Steuergeldern,“ so Gisela Steinhardt. „Das Lichterfest im letzten Sommer hat gezeigt, dass der Park auch mit wenig Aufwand zum sinnlichen Erlebnis werden kann. Timmendorfer Strand muss Einwohnern und Gästen mehr bieten als nur Schlemmen und Shoppen.“

Und: „Timmendorfer Strand hat keinen anderen Raum, wo Veranstaltungen und Lesungen stattfinden können. Warum soll diese gute Kombination zwischen Kunst und Kultur nicht mehr fortgeführt werden?“

Dass in der Trinkkurhalle ein Beachclub entstehen soll, ist allerdings auch noch nicht beschlossen. Die Gesamtkonzeption für den „Strandpark“ soll im März im Rahmen eines Workshops des Tourismusausschusses festgelegt werden. Tourismuschef Joachim Nitz wünscht sich eine bessere Nutzung der Trinkkurhalle. Dabei gehe es aber nur um eine teilweise Nutzung, betont Nitz. „Die Veranstaltungen in der Rotunde der Trinkkurhalle sollen keinesfalls aufgegeben werden und es ist bezüglich der Gastronomie auch noch gar keine Entscheidung getroffen worden,“ betont Nitz.

„Bevor eine Entscheidung fällt, möchten wir im Vorfelde die Stimmung der Bürger einfangen,“ berichtet Ulrich Herrmann von der BI. Die Bürgerinitiative sammelt jetzt Unterschriften - für den Erhalt der kulturellen und öffentlichen Nutzung der Trinkkurhalle.

Die Frage, die beim Bürgerbegehren gestellt werden soll, lautet „Sind Sie für den Erhalt der kulturellen Nutzung der Trinkkurhalle für die Allgemeinheit ohne gastronomische Nutzung?“. Rund 770 Einwohner der Gemeinde Timmendorfer Strand, das sind zehn Prozent der Wahlberechtigten, müssen unterschreiben, damit es zum Bürgerbegehren kommt. Die BI rechnet damit, die erforderlichen Unterschriften innerhalb von drei Wochen zu erhalten.

Die Unterschriftenlisten liegen in der Trinkkurhalle (zu den Öffnungszeiten von 11 von 17 Uhr) und in der Kur-Apotheke Niendorf/Ostsee, Strandstraße 110, aus.

Am Samstag, dem 28. Februar, wird die Bürgerinitiative ausserdem von 9 bis 13 Uhr vor dem famila-Warenhaus in Timmendorfer Strand Unterschriften sammeln. Die Bürgerinitiative hält auch eine weitere Liste bereit, auf der für den Erhalt von Rhododendren und Seepferdchenbrunnen unterschrieben werden kann.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Gisela Steinhardt (2.v.li.), Ulrich Herrmann und Ulrike Neelen von der FDP Timmendorfer Strand sind die Initiatoren der Bürgerinitiative „Rettet den Neuen Kurpark“. Galeristin Anja Es (links), derzeitige Pächterin der Trinkkurhalle, freut sich über den Start der Unterschriftensammlung für den Erhalt der kulturellen und öffentlichen Nutzung der Trinkkurhalle. (Foto: René Kleinschmidt)


Leserbrief: Über eine konkrete Nutzung der Trinkkurhalle ist nicht entschieden worden!


Timmendorfer Strand.
Zur Überplanung des Neuen Kurparks in einen „Strandpark“ haben wir folgenden Leserbrief von Peter Ninnemann aus Timmendorfer Strand erhalten:

„Die Mitglieder im Bauausschuss waren sich mehrheitlich hinsichtlich einer notwendigen Überplanung des jetzigen Strandparks rund um die Rotunde einig.

Alle Fraktionen, auch die Vertreter der FDP, waren aufgerufen, die umfangreichen Entwürfe der Planungsbüros zu bewerten. Mit einem Punkteverfahren haben wir uns innerhalb der SPD-Fraktion, mit den Grünen und WUB mehrheitlich auf das jetzige Konzept geeinigt.

Über eine konkrete Nutzung der Trinkkurhalle ist nicht entschieden worden. Durch den Denkmalschutz sind einer Umnutzung bekanntermaßen enge Grenzen gesetzt. Und das ist gut so.

Hier ist Kreativität, in Abstimmung und gemeinsam mit der jetzigen Pächterin Anja Es gefragt. Ich hoffe auf eine Win-Win-Situation, eine Lösung ohne Verlierer und auf sachliche, konstruktive Gespräche aller Parteienvertreter, der Verwaltung mit der jetzigen Pächterin.

Wichtig ist die Weiterentwicklung der Gemeinde und nicht die Profilierung einer Partei. Die Neugestaltung des Parks wird von der SPD Timmendorfer Strand-Niendorf unterstützt. Scharbeutz und andere Mitbewerber mahnend als positive Beispiele herauszustellen, aber Veränderungen mit Unterschriftenlisten blockieren zu wollen ist meines Erachtens nicht zielführend.“

Peter Ninnemann,
Timmendorfer Strand


Ihre Leser-Meinung und Leserbriefe richten Sie bitte per Mail an TiNi24.de ! Wir veröffentlichen Ihre Kommentare gerne bei uns, wenn sie mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen sind! Ihre Adresse und Rufnummern werden nicht veröffentlicht! Für den Inhalt von Leserbriefen und Kommentaren sind ausschließlich die jeweiligen Autoren verantwortlich!

Nachricht vom 24.2.15 19:50

Besuchen Sie auch die Webseiten unserer Werbepartner in Timmendorfer Strand - Niendorf und Umgebung ! 

(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Sonntag, 31. Mai 2020

Startseite wählen Favoriten hinzufügen Kontakt Banner Seite empfehlen Impressum AGBs Datenschutzerklärung Red.