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Feuerwehr Ratekau verteilt 2.000 Notfalltüten an alle Haushalte - "Flori Feuer": Die Attraktion zum Kindergeburtstag

FF Ratekau

Ratekau. Da dürfte so mancher Einwohner der Ortschaften Ratekau und Ruppersdorf sich wohl ein wenig gewundert haben, als er am vergangenen Samstag seine Haustür öffnete und eine prallgefüllte weiße Plastiktüte im DIN A4-Format entdeckte. Ein Aufkleber der Freiwilligen Feuerwehr Ratekau machte es einfach, den Absender auszumachen. Der Tüteninhalt: Zwei Flyer, die auf Veranstaltungen und Aktionen der Wehr in der nächsten Zeit hinweisen. Ein gemeinsam mit der Feuerwehr Sereetz erstelltes Faltblatt, das über die Arbeit der beiden Wehren informiert und vor allem auf die prekäre Personalsituation sowohl in Ratekau als auch in Sereetz hinweist. Und passend dazu: eine Stellenanzeige, die bereits mehrfach zur Verstärkung der Blauröcke als Feuerwehrmann beziehungsweise als Feuerwehrfrau veröffentlicht wurde. Pro Haushalt gab es dazu noch ein Marzipanherz als süße Überraschung.

Den im besten Wortsinn Schwerpunkt der Tüte bildet jedoch eine 500 ml Plastikflasche. „Echtes Löschwasser“ befinde sich darin, verrät der dazugehörige Aufkleber, der die Flasche ziert. Und auch, was damit im Brandfall anzustellen ist, lässt sich auf ihm nachlesen. Allerdings in äußerst ironischer Weise und der wenig schönen Vorstellung, dass die Feuerwehr aus Personalmangel eben mal nicht wie selbstverständlich kommt, wenn man sie ruft, sondern gänzlich wegbleibt.

Über vier Stunden waren Wehrführer Markus Thiel und seine Kameraden am vergangenen Samstag unterwegs, um flächendeckend alle 2.000 Haushalte in der Ortschaft Ratekau sowie in Ruppersdorf mit den weißen „Notfalltüten“ zu beliefern. „Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, hatte Thiel dazu am Vorabend der großangelegten Aktion vor seinen Kameraden und Vertretern der Lokalpresse im Feuerwehrhaus Ratekau deutlich gemacht.

„Unsere Wehr besteht zurzeit aus 27 aktiven Mitgliedern. Davon sind zwei Zweitmitglieder. Somit kommen wir auf 25 feste Einsatzkräfte aus Ratekau. Das ist definitiv zu wenig. Und darum ist Mitgliederwerbung nach wir vor einer der wichtigsten Punkte unserer freiwilligen Arbeit“, erklärte er.

Zwar unterstrich Thiel auch, dass der Brandschutz in Ratekau nach wie vor gesichert sei. Aber: „Das liegt vor allem am guten Ausbildungsstand unserer Truppe. Und auch am modernen Einsatzgerät, über das wir verfügen. Personell bewegen wir uns längst am Limit.“

Da helfe es auch nicht, dass der Feuerwehrball alljährlich ausverkauft sei oder „Tage der offenen Tür“ sich großer Beliebtheit erfreuen. „Das wird sehr gut angenommen. Als Neumitglied bleibt deshalb trotzdem keiner bei uns.“

Mit Verweis auf die Einsatzgebiete seiner Wehr, zu denen unter anderem auch die Autobahn A1, Bahnstrecken, Landstraßen, Schulen und Kindergärten sowie über 4.000 Einwohner zählten, sagte Thiel: „Mit dem Verteilen der Tüten wollen wir ein Zeichen setzen und zwar mit der klaren Botschaft ,Stopp! Jetzt seid Ihr gefragt. Wenn wir nicht kommen, kommt keiner!’“.

Dabei war das Verteilen der insgesamt 2.000 Tüten nur ein Teil der gesamten Aktion. Im Vorfeld mussten unter anderem 2.000 Tüten mit einem Aufkleber versehen und 2.000 Flaschen im Feuerwehrhaus aufgedreht, mit Wasser befüllt und wieder verschlossen werden. Danach wurden diese zum großen Teil in Heimarbeit mit den entsprechenden Etiketten beklebt.

„Ich bin wirklich stolz auf meine Kameraden. Alle haben an einem Strang gezogen und wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Ein besonderer Dank geht an die aktiven Kameradinnen und Kameraden, Ehrenmitglieder, Lebenspartner und Kinder der Wehr für ihre tolle Hilfe bei der Mitgliederwerbung“, so Thiel.

Lob von oberster Stelle gab es auch gleich nach Abschluss der Aktion am späten Samstagnachmittag. Per E-Mail hatte sich Ratekaus Bürgervorsteherin Gabriele Spiller bei Markus Thiel gemeldet und ihm und seinen Kameraden zur cleveren Idee gratuliert, auf diesem Wege die Einwohner Ratekaus für die Probleme ihrer Feuerwehr zu sensibilisieren.

Wie die Ratekauer Blauröcke aktive Neueinsteiger gewinnen wollen, ist im nachstehenden Artikel „Die besondere Attraktion auf jedem Kindergeburtstag“ nachzulesen.

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat wendet sich an Wehrführer Markus Thiel unter der Rufnummer 0176/23645584 oder an seinen Stellvetreter unter 0163/7952992. (SE/der reporter)

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Vier Stunden sind Ratekaus Wehrführer Markus Thiel (r.) und sein
Stellvertreter Marc Papendorf mit ihren Kameraden und Kameradinnen von der Freiwilligen Feuerwehr Ratekau in den Ortschaften Ratekau und Ruppersdorf unterwegs gewesen, um alle 2.000 Tüten in die Haushalte zu verteilen. (Foto: Stefan Setje-Eilers)

"Flori Feuer": Die besondere Attraktion auf jedem Kindergeburtstag

Ratekau. Einen Neuen gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Ratekau auf alle Fälle schon einmal. Er ist stolze 2,20 Meter groß, grün und hat Kulleraugen. Die Rede ist von „Flori Feuer“. Ein putziger Drache in Feuerwehreinsatzkleidung sowie abnehmbarer Atemschutzmaske und Gerät, der die Blauröcke künftig als Maskottchen bei deren Veranstaltungen begleiten wird.

Die Idee dazu kam Ratekaus Ortswehrführer Markus Thiel, als er sich wieder einmal eines Nachts den Kopf darüber zermarterte, wie man neue Mitglieder gewinnen könnte. Thiel: „Über die Kinder die Eltern erreichen. Das war der Grundgedanke.“ Und der führte schnell weiter zu einer kinderfreundlichen Figur; eine Art Maskottchen, mit der man den Nachwuchs anlocken könnte.

Als Ratekaus Wehrführer dann seine sechsjährige Tochter Laura fragte, welche Gestalt sie sich denn für ein Feuerwehrmaskottchen vorstellen könnte und sie „Ein Drache“ antwortete, sprudelten bei ihm die Ideen.

Mittlerweile ist „Flori Feuer“ Wirklichkeit, beziehungsweise das entsprechende Kostüm fertig. Als Neuer der Ratekauer soll er mit dazu beitragen, weitere Neue zu gewinnen. Denn „Flori Feuer“ begleitet nicht nur die Feuerwehr, sondern besucht auch Kindergeburtstage in Ratekau und findet mit den Geburtstagsgästen heraus, wer das beste Nachwuchstalent für die Feuerwehr beziehungsweise Jugendfeuerwehr ist oder wer am besten mit der Kübelspritze umgehen kann.


Die Kinder der aktiven Feuerwehrkameraden konnten Flori Feuer beim Sommerfest am Niendorfer Strand bereits im Sommer kennenlernen. Getauft wird „Flori Feuer“ am 21. November beim Laternenfest der Feuerwehr Ratekau. (Foto: Feuerwehr Ratekau)

„Der rund 30-minütige Besuch ist kostenlos“, erklärt Thiel. Die Feuerwehr stellt jedoch eine Bedingung. Ein Elternteil verpflichtet sich, als Gegenleistung innerhalb von vier Monaten an einem ca. zweistündigen Dienst der Freiwilligen Feuerwehr teilzunehmen.

„Das sollten ihnen ihre Kinder wohl wert sein“, hofft Thiel so den einen oder anderen Vater beziehungsweise die eine oder andere Mutter für den Dienst in der Feuerwehr eventuell auch längerfristig interessieren zu können. Dabei setzt er auch auf die Nähe zu den Wohngebieten mit vielen jungen Familien, wenn erst einmal das neue Feuerwehrhaus vor der Cesar-Klein-Schule errichtet ist.

Und so leicht ist es, für die Ratekauer Bevölkerung, „Flori Feuer“ zu sich zu holen. Einfach an die Wehrführung der Freiwilligen Feuerwehr Ratekau wenden und einen Termin abstimmen: info@feuerwehr-ratekau.de. (SE)

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Nachricht vom 12.11.15 17:18

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Samstag, 18. Mai 2024

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