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Volles Kurparkhaus beim Neujahrsempfang der Gemeinde Scharbeutz: Viele Investitionen und viel Positives in Scharbeutz

Owerien u. Nelle

Von René Kleinschmidt

Scharbeutz. Bürgervorsteher Peter Nelle und Bürgermeister Volker Owerien konnten am vergangenen Samstagnachmittag rund 200 Gäste zum Neujahrsempfang der Gemeinde Scharbeutz im Kurparksaal begrüßen, darunter die Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) und Ingo Gädechens (CDU) sowie die Landtagsabgeordneten Sandra Redmann (SPD), Hartmut Hamerich (CDU) und Jörg Hansen (FDP).

In seiner Begrüßungsrede machte Peter Nelle noch einmal deutlich, dass die Gemeinde Scharbeutz in erster Linie eine touristische Gemeinde ist: „Der Schwerpunkt unseres Wirkens und Schaffens gehört dem Wohl unserer Tages-und Feriengäste und der Herstellung der touristischen Infrastruktur als Grundlage und Erscheinungsbild unserer Gemeinde.“ Neben der Gemeindevertretung, der Gemeindeverwaltung mit den angrenzenden Betrieben, sei auch „die erfolgreiche Geschäftsführung und Verwaltung der Tourismusagentur Lübecker Bucht (TALB)“ von großer Bedeutung. „Unter der Leitung von André Rosinski ist erneut eine erfolgreiche Arbeit für die Gemeinde und der Ostseeregion Lübecker Bucht geleistet worden,“ so Peter Nelle.

„Das abgelaufene Jahr 2017 ist wiederum ein sehr ereignisreiches und vor allem erfolgreiches Jahr für die Gemeinde Scharbeutz gewesen, denn wir sind glücklicherweise weiterhin eine prosperiende Gemeinde, die aufgrund ihrer Entwicklung der letzten Jahre eine hohe Attraktivität bei vielen Familien, Kapitalanlegern und Unternehmern genießt ,“ so Bürgermeister Volker Owerien in seiner Ansprache. „Die Bereitstellung adäquaten Wohnraums ist und bleibt eines der wichtigsten Themen. In unseren Neubaugebieten sind die Grundstücke überwiegend an Familien und Käufer vergeben worden, die von außerhalb in unsere Gemeinde zugezogen sind. Diesen Weg werden wir auch in den Jahren 2018 und 2019 weitergehen.“ So hat die Gemeindevertretung mit ihren Satzungsbeschlüssen zum Neubaugebiet im Iltisweg in Scharbeutz, dem Neubaugebiet angrenzend an die Siedlung Steenrade in Pönitz und für die Fläche zwischen Sportplatz und der Straße Aublick in Gleschendorf den Weg für die Bebauung weiterer 120 Grundstücke mit ca. 254 Wohneinheiten freigemacht.

Er nannte auch die geplante Errichtung eines Nahversorgungszentrums in Pönitz auf dem Grundstück des alten Sportplatzes. „Spätestens nach den Sommerferien wird auch gebaut und es entsteht ein Netto-Markt mit einem daneben gelegenen Ärztehaus. Die Bauzeit beträgt zirka sechs Monate, so dass unsere Bürgerinnen und Bürger im Binnenland, spätestens Anfang 2019, dann auch sehr wohnortnah einkaufen können.“

Bürgermeister Owerien erwähnte auch, dass es natürlich nicht ausreicht, nur Grundstücke für Bauwillige, die Eigentum schaffen wollen, auszuweisen: „Wir müssen auch weiterhin mehr Mietwohnraum schaffen und dafür Sorge tragen, dass auch der Normalverdiener, egal, ob jung oder alt, eine bezahlbare Wohnung in der Gemeinde Scharbeutz findet.“ Bereits fertiggestellt wurden im Oktober 2017 die 34 Wohnungen und 18 Mietreihenhäuser auf dem Gelände des alten Sportplatzes an der Luschendorfer Straße. Weitere 14 Wohnungen werden auf dem Grundstück neben der Einfahrt zum Bürgerhaus entstehen. Und auch in Haffkrug werden 63 Wohnungen auf dem Gelände der Pro-Stiftung gebaut.


Gut gefüllt war der Saal des Kurparkhauses in Scharbeutz beim Neujahrsempfang der Gemeinde. (Foto: René Kleinschmidt)

Im Bereich der Schulen wurden in 2017 die wesentlichsten Arbeiten zur Sanierung der Großsporthalle abgeschlossen. Für 2018 stehen noch die Komplettsanierung der Sanitärbereiche und die Optimierung der Heizungs- und Lüftungstechnik an. Das Gesamtvolumen aller Maßnahmen beläuft sich auf rund 2,2 Millionen Euro. „Gleichzeitig wurden in 2017 noch die wesentlichen Arbeiten zur Neugestaltung des Schulhofes abgeschlossen und im Schulgebäude selbst werden bis zum Schuljahr 2018/2019 noch vier weitere Klassenräume fertiggestellt,“ so Owerien. In der Grundschule Scharbeutz werden fünf zusätzliche Klassenräume, zwei Fachräume und neue Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung sowie Verwaltung neu geschaffen.

Viele Investitionen fließen auch in den Brandschutz, sei es der neue Digitalfunk, ein neues Löschfahrzeug für die Wehr in Pönitz oder ein neuer Mannschaftstransportwagen für die Jugendfeuerwehr Scharbeutz und nicht zuletzt der Bau des neuen Feuerwehr- und Dorfgemeinschaftshauses in Schürsdorf.

Aber auch in die touristische Infrastruktur wurde und wird investiert: Einen Betrag in Höhe von 1,3 Millionen Euro wurde für den Umbau des hiesigen Kursaals zu einer multifunktional nutzbaren Maritim-Kindererlebniswelt für 2018 bereitgestellt. Ebenfalls saniert werden soll das Kurparkhaus in Klingberg.

„Vorrangig aber wird die abschließende Planung, der Abriss und Neubau des Kurparkhauses in Haffkrug sein,“ betonte Volker Owerien und hat noch einmal klar gestellt, dass es jeglicher Grundlage entbehrt, „wenn wider besseren Wissens in Haffkrug kolportiert wird, Politik und Verwaltung würden dieses Projekt nicht mehr umsetzen oder die Haushaltsmittel anderweitig verwenden wollen.“ In Abhängigkeit der Dauer des Genehmigungsverfahrens hoffe er, dass die Ausschreibungsergebnisse im Mai/Juni spätestens Juli vorliegen. „Ab 1. September soll dann der Abbruch des bestehenden Gebäudes und am 15. September der Baubeginn sein.“ Abhängig vom Wetter soll der Rohbau am 15. Dezember stehen und das Gebäude bis 31. Mai 2019 fertiggestellt sein. Owerien: „Sie können versichert sein, dass alle in Politik und Verwaltung gewillt sind, dieses für Haffkrug so wichtige Projekt genauso umzusetzen. Lassen Sie sich nicht durch anderweitige Behauptungen aufbringen.“

Eine Baugenehmigung und somit ein Baubeginn für das von vielen lang ersehnte „Hotel Haffkrug“ sei vom Ausgang einer Normenkontrollklage gegen die Bauleitplanung für das Hotel beim Gericht abhängig, wie Owerien berichtet.

Zur Finanzierbarkeit der vielen Maßnahmen sagte Volker Owerien: „Der touristische Bereich zahlt jetzt zurück, was in den vergangenen Jahren aus dem Gemeindehaushalt an Vorleistungen erbracht wurde. So weist der Gemeindehaushalt 2018 eine Gewinnzuführung in Höhe von 1 Million Euro aus dem Tourismusbetrieb aus. Mittel, die nunmehr Ausgaben für Schule, Kindertagesstätten oder Kultur ermöglichen.“

Das Beste nannte Owerien zum Schluss und erntete - wie bereits oft zuvor - noch einmal Applaus: „Wir werden das abgelaufene Jahr mit einem Überschuss in Höhe von 2,2 Millionen Euro abschließen.“ R.K.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Bürgervorsteher Peter Nelle (rechts) und Bürgermeister Volker Owerien freuten sich über ein volles Kurparkhaus beim diesjährigen Neujahrsempfang. (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 15.1.18 20:00

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Dienstag, 06. Dezember 2022

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