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Niendorfer Hafen wurde nach 20 Jahren wieder ausgebaggert

Hafenausbaggerung

Von René Kleinschmidt

Niendorf/Ostsee. Nach mehr als 20 Jahren wurde der Niendorfer Hafen vor kurzem wieder ausgebaggert. Insgesamt 28.000 Kubikmeter Sand und Schlick mussten beseitigt werden. „Im Bereich der Hafenzufahrt und in den Bereichen des inneren Hafens haben sich durch strömungs- und schiffsbedingte Sedimentumlagerungen beziehungsweise Böschungsrutschungen Untiefen eingestellt, die die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs für die Berufsfischerei, die Fahrgastschiffe und Yachten erheblich beeinträchtigen,“ erklärt Bürgermeisterin Hatice Kara vor Ort. Die Winterstürme 2016/2017 haben die kritische Situation noch einmal wesentlich verschärft.

„Der Gemeinde Timmendorfer Strand ist die Genehmigung nach dem Wasserhaushaltsgesetz, Bundesnaturschutzgesetz, Landesnaturschutzgesetz und Bundeswasserstraßengesetz erteilt worden, rund 28.000 m³ Baggergut aus Hafenbecken und Zufahrt zu entnehmen und auf der amtlichen Verbringungsstelle ,Lübecker Bucht’ vormals auch Walkyriengrund genannt, zu verklappen,“ ergänzt Michael Hasselberg, der Tiefbauingenieur der Gemeinde Timmendorfer Strand.


Da lag noch Schnee: Michael Hasselberg, Tiefbau-Ingenieur der Gemeinde Timmendorfer Strand (von links), Timmendorfer Strands Bürgermeisterin Hatice Kara und Torsten Hauser (Technischer Leiter der Deutsch Dänischen Wasserbau GmbH) präsentierten am Gründonnerstag der Presse den Fortschritt der Ausbaggerungsarbeiten am Niendorfer Hafen. (Foto: René Kleinschmidt)

Die Verbringungsstelle befindet sich damit in der Tiefwasserzone der Lübecker Bucht. Der Meeresboden in diesem Bereich ist bei einer Wassertiefe von etwa 22 Meter nahezu eben. In Luftlinie ist diese Verbringungsstelle im Mittel zirka 17 Kilometer vom Niendorfer Hafen entfernt. Eine mit Hafenschlamm gefüllte Schute benötigt für die Strecke hin und zurück vier Stunden.

Es gibt dabei besondere örtliche Bedingungen, die bei der Auswahl der Baggertechnologie und der Transportkette zu beachten sind. Die räumliche Enge in allen hafeninneren Baggerbereichen und wasserbauliche Einbauten, wie Dalben und Stege, erfordern einen auf diese Verhältnisse spezialisierten Gerätekomplex, der sich vom Baggerbereich „Zufahrt Außen“ unterscheidet.

Volumenschwerpunkt der Unterhaltungsbaggerung war der Zufahrtsbereich zum Hafen beziehungsweise das Fahrwasser im Hafen (rund 80%).

2,50 Meter tief sollte das Hafenbecken mindestens sein, damit Schiffe keine Probleme bekommen. Vor der dringend notwendigen Ausbaggerung betarg die Tiefe - laut einer durchgeführten Peilung - stellenweise nur noch 1,80 Meter.
Mehrere Wasserfahrzeuge der Firma Deutsch Dänische Wasserbau GmbH waren bei den Arbeiten vor und im Hafen im Einsatz, ein Baggerschiff, zwei Schuten, ein Ponton sowie ein Schlepper.


Mehrere Schiffe und Wasserfahrzeuge waren Ende März vor und im Hafen von Niendorf/Ostsee im Einsatz. (Foto: René Kleinschmidt)

Durch den Einsatz des Baggerschiffes „Camilla Hoj“ beträgt die Wassertiefe im Hafen jetzt wieder 4,50 Meter, was eine erneute Peilung bestätigte.

Für die Maßnahme der Ausbaggerung war eine Bauzeit von drei Wochen angesetzt. „Unsere Arbeiten waren bereits nach knapp zwei Wochen zu Ostern fertiggestellt,“ berichtet der technische Leiter der beauftragten Firma, Torsten Hauser.
Die Durchführung der Maßnahme hat 380.000 Euro gekostet. Eine vollständige Ausbaggerung des Hafens wird voraussichtlich auch erst wieder in 20 Jahren von Nöten sein.


Das Baggerschiff „Camilla Hoj“ beim Ausbaggern des Niendorfer Hafens, hier in der Hafeneinfahrt. (Foto: René Kleinschmidt)

Durch den Ausfall eines kleineren Schiffes muss aber im Herbst noch einmal im Hafen gebaggert werden. Dann wird aber auch nur noch an den Ecken und direkt an der Kaimauer gebaggert, wo die „Camilla Hoj“ nicht rangekommen ist.

Die Deutsche Dänische Wasserbau GmbH, die auf alle Arbeiten am und im Wasser an der gesamten Ostseeküste spezialisiert ist, hat nach dem Ausbaggern des Hafens aber immer noch in Timmendorfer Strand und Niendorf zu tun, da derzeit noch die Arbeiten zur Strandsanierung und zum Buhnenbau laufen. Ein Bericht darüber folgt noch auf TiNi24.de. R.K.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Bürgermeisterin Hatice Kara (von links), Torsten Hauser (Deutsch Dänische Wasserbau GmbH) und Michael Hasselberg, Tiefbau-Ingenieur der Gemeinde Timmendorfer Strand, während der Ausbaggerung vor dem Baggerschiff „Camilla Hoj“. (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 9.4.18 18:50

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Dienstag, 13. April 2021

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