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Bürgermeister-Wahl in der Gemeinde Scharbeutz: Bauhofsleiterin Bettina Schäfer stellt sich zur Wahl

Bettina Schäfer

Von René Kleinschmidt

Scharbeutz. Die Leiterin des Bauhofes der Gemeinde Scharbeutz, Bettina Schäfer, kandidiert ebenfalls für den Posten der Bürgermeisterin in der Gemeinde Scharbeutz. Damit ist die 47-Jährige nach dem parteilosen Bürgermeister von Ahrensbök, Andreas Zimmermann (54), der von CDU, WUB, Grünen und FDP unterstützt wird, und dem 36-jährigen SPD-Kandidaten Steffen Davids (TiNi24.de berichtete) die Dritte, die ihren Hut in den Ring wirft.

Über 130 Unterschriften (von 115 erforderlichen) hat Bettina Schäfer als parteilose und unabhängige Einzelkandidatin gesammelt und diese Mitte Juli im Rathaus abgegeben. Bereits im vergangenen Sommer hat sie sich erste Gedanken über eine Kandidatur gemacht.

„Ich liebe und lebe unsere Gemeinde Scharbeutz und möchte Ihre nächste Bürgermeisterin werden,“ erklärt Bettina Schäfer, die 1972 im westfälischen Paderborn geboren wurde, und zunächst viele Jahre in Nordrhein-Westfalen gelebt hat. Nach ihrem Examen als Diplomverwaltungswirtin bei der Stadt Salzkotten hat sie in die Erwachsenenbildung bei der Allianz Bauspar AG gewechselt. Nach einiger Zeit in München ist Bettina Schäfer in den Sanitärbetrieb des Vaters ihres jetzt 17-jährigen Sohnes gewechselt. Nach einem BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing und Steuerrecht, hat sie sich schließlich in die Ostsee verliebt. „2009 habe ich eine Freundin in Timmendorfer Strand besucht“, berichtet sie. „In diesen drei Tagen habe ich mich komplett in die Ostsee verliebt.“ Wenig später kaufte Bettina Schäfer ein Haus in Timmendorfer Strand und lebt dort seit 2010. Das Lieblings-Hobby der alleinerziehenden Mutter ist das Laufen an der Ostsee.

2011 wurde Bettina Schäfer kaufmännische Leiterin des Bauhofes der Gemeinde Scharbeutz. Seit 2018 leitet sie den gesamten Bauhof mit 22 männlichen Mitarbeitern.

„In den letzten Jahren wurde hier ein ganz besonderer Hotspot an der Ostsee geschaffen, eine einzigartige Perle.,“ schwärmt Schäfer. „Wir müssen diese Werte pflegen und die Qualität sichern, halten und ausbauen! Auch in 20 Jahren soll Scharbeutz ein einzigartiger Fleck in der Lübecker Bucht sein, geprägt von pulsierendem Leben und erfolgreichem Tourismus, Handel und Gewerbe.“

Vor allem Investitionen in die Infrastruktur sind aus ihrer Sicht notwendig. Hierzu gehören laut Bettina Schäfer der Seebrücken-Neubau und die Renovierung der Toilettenhäuschen, Müll in Unterflursystemen, weiterer Ausbau des Park- und Parkleitsystems, übergreifendes Wlan-Netz in den touristischen Bereichen, ein stabiles Mobilfunknetz in der gesamten Gemeinde, die Ausweitung des ÖPNV sowie die Förderung der E-Mobilität. „Unser Tourismus sollte durch Klasse statt Masse geprägt sein!“

Die Gemeinde Scharbeutz ist laut Schäfer aber nicht nur eine Tourismusgemeinde, sondern auch eine Lebensgemeinde: „Es gibt und darf kein Gegeneinander geben. Und wir dürfen bei allen Investitionen in den Tourismus eben auch nicht unsere Bürger vergessen. Wir sind eine familienfreundliche Gemeinde, was sich auch deutlich in unseren Investitionen widerspiegelt. Der Ausbau von Schulen und Kindergärten sowie Betreuungsmöglichkeiten geht stetig voran. Die Gemeinde Scharbeutz soll auch zukünftig für junge Familien attraktiv bleiben oder noch mehr werden.“

Die Feuerwehren sind für Bettina Schäfer ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde und man benötige Modelle für bezahlbaren Wohnraum, für Familien, aber auch für die Angestellten aus Gewerbe und Tourismus. „Unsere Gemeinde braucht auch dauerhaft ein Gleichgewicht und gutes Miteinander von Tourismus und Gemeindeleben, das heißt der Erhalt unserer Dörfer und vor allem der dörflichen Verbände.“

Nicht nur langfristig, sondern „kurzfristig müssen wir uns auch Gedanken um den Klimawandel machen und uns aktiv einbringen.“ Man müsse endlich beginnen, die Natur zu schützen!

„Vor uns liegen gigantische Aufgaben, die wir bezahlen können müssen. Wir tragen die Verantwortung für die Steuergelder und Gebühren unserer Bürgerinnen und Bürger! Nicht zuletzt bin ich als Bürgermeisterin Verwaltungschefin eines Unternehmens mit nahezu 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Verantwortung dafür trägt, dass Aufgaben und Beschlüsse effizient umgesetzt werden und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Politik, dem Tourismus, Handel und Gewerbe gelingen kann,“ so Bettina Schäfer, die den Bürgermeister-Posten als Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung sieht – mit einem offenen Ohr für die Bürger.

„Bei uns kommen die Menschen, ihre gewählten Vertreter und Vertreterinnen in der Gemeindevertretung und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinde alltäglich persönlich zusammen. Wenn diese Begegnungen von Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen geprägt sind, wenn man gerne ins Bürgerhaus geht, wenn man spürt, dass Anliegen ernst genommen und aufgegriffen werden, ist das ein bedeutender Schritt. Aber es ist viel mehr. Es ist die Grundlage dafür, dass sich eine Gemeinde wirtschaftlich, sozial und ökologisch erfolgreich entwickeln kann. Dafür, ob dies gelingt oder ob es nicht gelingt, hat einer - oder vielmehr eine - maßgebliche Bedeutung: die Bürgermeisterin der Gemeinde Scharbeutz,“ so Bettina Schäfer („Wir sind 10 Dorfschaften! Gemeinsam für Scharbeutz!“).

In ihrem Wahlkampf wird sie sehr viele Klinken putzen und sich möglichst überall persönlich vorstellen: „Ich wünsche mir viel Bürgerkontakt.“ Eine eigene facebook- und Internetseite informiert zusätzlich über ihre Person. Und einen Umzug in die Gemeinde schließt Bettina Schäfer auch nicht aus, aber frühestens, wenn ihr Sohn Leon in eineinhalb Jahren das OGT in Timmendorfer Strand verlässt.

Die Bürgermeister-Wahl findet am 22. September statt, eine mögliche Stichwahl ist für den 20. Oktober terminiert. Neben den bereits bekannten Herren tritt auch die parteilose Dorit Klees (50), Leiterin des Scharbeutzer Bauamtes, als unabhängige Kandidatin an. R.K.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Bettina Schäfer, Leiterin des Bauhofs der Gemeinde Scharbeutz, möchte gerne Bürgermeisterin werden. (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 1.8.19 13:20

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 14. April 2021

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