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Ergebnisse der Online-Fachtagung „Qualitätsstandards für das Lernen in der Distanz“

Karin Prien

„Guter Unterricht hängt nicht allein von der technischen Ausstattung ab“

Kiel. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich am 6. Februar beim virtuellen Fachtag zum Thema „Qualitätsstandards für das Lernen in der Distanz“ getroffen, um über gutes Lernen und Lehren unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie zu diskutieren. Neben zahlreichen Schulleitungen und Lehrkräften der staatlichen und der privaten Schulen Schleswig-Holsteins waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Elternschaft, der Schülerschaft, der Wissenschaft, aus dem Institut für Qualitätsentwicklung Schule Schleswig-Holstein (IQSH) und der Schulaufsicht sowie Bildungspolitikerinnen und -politiker der Einladung von Bildungsministerin Karin Prien zu dieser Online-Tagung gefolgt.

In ihrer Begrüßungsrede sagte Prien: „Es geht heute nicht nur darum, die Arbeit der vergangenen Monate zu analysieren. Vor allem wollen wir gemeinsam das Lernen in der Distanz weiter entwickeln. Dabei können und sollen die Erfahrungen aus dem Lernen in der Distanz während der Corona-Pandemie wertvolle Impulsgeber sein.“ Nach den Worten von Prien habe die Kurzumfrage des IQSH zu den Distanzlernübungstagen gezeigt, dass es prinzipiell gut gelaufen sei. „Aber die Umfrage hat auch gezeigt: Guter Unterricht ist weniger abhängig davon oder daran zu messen, wie oft eine Videokonferenz stattgefunden hat, sondern mehr davon, ob Ziele geklärt wurden und Lernfortschritte angeleitet wurden, ob das Lernen strukturiert und wie Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt wurden“, so die Ministerin. Jetzt gehe es darum, verbindliche Qualitätsstandards für das Lernen in Distanz und mit digitalen Medien an den Schulen zu entwickeln für die Zeit während, aber auch nach der Pandemie.

Gesprächsgrundlage für die Online-Tagung war der Vortrag von Professor Dr. Jörg Wittwer und Professorin Dr. Thamar Voss vom Institut für Erziehungswissenschaft, Empirische Unterrichts- und Schulforschung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Der Lernpsychologe und Professor für Empirische Lehr- und Lernforschung Wittwer und die Bildungsforscherin und Juniorprofessorin Voss haben im vergangenen Jahr den Unterricht in Zeiten von Corona analysiert und präsentierten bei der Online-Tagung die wichtigsten Erkenntnisse ihrer Untersuchung. Zentrale Frage ihrer Untersuchung war: „Wie kann erfolgreiches Unterrichten unter Pandemiebedingungen gelingen?“ Dabei ging es vor allem um die sogenannte Tiefenstruktur von Unterricht, um die Unterrichtselemente, die den Lernerfolg bestimmen und inwieweit die bisherigen didaktischen Modelle weiter anzuwenden sind oder aber angepasst werden müssen auf das Lernen in der Distanz.

Im Anschluss an die Präsentation hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit in drei moderierten Gruppen über das Thema zu diskutieren. Unter anderem ging es dabei um die Fragen wie digitale Innovationen in den Lehrprozess im Kontext mit dem Datenschutz eingebunden werden können, welche Konsequenzen aus dem Distanzlernen für die Unterrichtsentwicklung gezogen werden und wie die spezifischen Anforderungen der unterschiedlichen Schularten in den Qualitätsstandards für das Lernen in der Distanz berücksichtigen werden können. Mithilfe digitaler Tools erstellten die Moderatorinnen und Moderatoren der drei Gruppen außerdem kleine Umfragen, deren Ergebnisse in die weitere Arbeit an Qualitätsstandards für das Lernen mit digitalen Medien einfließen sollen.

Ergebnisse der Blitzumfrage nach den Distanzlern-Übungstagen

Insgesamt 30.166 Personen hatten sich an einer Kurzabfrage des Institutes für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) nach Ablauf der Distanzlern-Übungstage am 7. und 8. Januar beteiligt. Die meisten Antworten kamen von Eltern (16.891) und Schülerinnen und Schülern (9.324).

– Ein Ergebnis war, dass in den Jahrgangsstufen 5 bis 13 am häufigsten Lernplattformen (zum Beispiel. itslearning, SchulCommSy, IServ oder Moodle) genutzt wurden, um Lernmaterialien für die beiden Übungstage zur Verfügung zu stellen. Zwischen 70 und 80 Prozent der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern hatten das angegeben. Darüber hinaus wurden E-Mails sowie Onlinekonferenzen genutzt, um Lernmaterialien auszutauschen (ca. 40 Prozent). Im Vergleich dazu spielten in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 laut Lehrkräften und Eltern Lernplattformen eine weniger dominante Rolle. Die Bereitstellung der Materialien erfolgte für diese Jahrgangsstufen eher gleichverteilt über eine Abholung in der Schule, persönliche Übergaben, E-Mail und Plattformen.

– Die Organisation der beiden Distanzlern-Übungstage war sehr vielfältig gestaltet. Etwa die Hälfte der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 13 berichtete jeweils sowohl von Lernformaten, die sich an ihrem Stundenplan orientierten als auch Formen des Lernens mit eigener Zeiteinteilung. In den höheren Jahrgangsstufen (8 bis 13) gaben über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler an, dass sie regelmäßig die Möglichkeit für Nachfragen und einem Austausch mit ihrer Lehrkraft hatten. In den Jahrgangsstufen 1 bis 4 wurde das Lernen laut Eltern und Lehrkräften überwiegend als selbstständiges Lernen organisiert ohne eine feste Zeiteinteilung.

– Um eine Gesamteinschätzung zur Bewertung der Distanzlern-Übungstage zu erhalten, wurde nach einer Schulnote für das Lernen während der beiden Tage gefragt. Die überwiegende Einschätzung aller Befragten lag dabei im Bereich gut bis befriedigend und fällt damit eher positiv aus.

– Als gut gelungen wurde am häufigsten der Kontakt zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern bezeichnet. Auch die Klärung der Aufgabenübermittlung, Absprachen zu unterrichteten Fächern, dem Umfang und der Schwierigkeit von Arbeitsaufträgen sowie der Klärung von Verantwortlichkeiten bzw. Ansprechpersonen wurden als gelungen bewertet von – je nach Befragungsgruppe – einem Viertel bis der Hälfte der Befragten. Insgesamt schätzten mehr Lehrkräfte die verschiedenen Aspekte der Distanzlern-Übungstage als positiv ein als Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern. Lediglich bei der Passung der technischen Ausstattung waren anteilig mehr Schülerinnen und Schüler als Lehrkräfte überzeugt, dass diese gelungen war.

– Alle beteiligten Gruppen schätzten die Unterstützungsbedarfe für gutes Distanzlernen hinsichtlich technischer Nutzung, für den Fachunterricht sowie beim selbstständigen Lernen als eher wichtig ein. Dabei unterscheiden sich die drei Bereiche in ihrer wahrgenommenen Wichtigkeit kaum, so dass zukünftig neben der oft geforderten Hilfe zur Nutzung und Bedienung von Technik auch Hilfe im Fachunterricht sowie Hilfe zum selbstständigen Lernen gewünscht ist.

- Eine wissenschaftliche Evaluation des Distanzlernens anhand einer repräsentativen Stichprobe von Schulen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). (PM/R.K./Foto Karin Prien: Frank Peter)

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Nachricht vom 13.2.21 14:00

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Samstag, 17. April 2021

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