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Bürgermeister-Kandidat der CDU, Sven Wilke: „Es darf keine Hinterlandanbindung in unserem Ort geben!“

Sven Wilke

Timmendorfer Strand. Bei den anstehenden Raumordnungs- und Planfeststellungsverfahren zur Belt-Querung werden die Interessen unseres Ortes intelligent und mit Nachdruck zu vertreten sein, macht Sven Wilke, der Bürgermeister - Kandidat der CDU in Timmendorfer Strand für die Wahl am 6. Mai, seinen Anspruch deutlich. Wilke betonte in einer aktuellen Pressemitteilung an TiNi24.de: „Es darf keine Hinterlandanbindung in oder an unserem Ort geben.“ Gleichzeitig machte Wilke deutlich, dass es die CDU-Fraktion in Timmendorfer Strand unter Führung ihres Fraktionsvorsitzendem Dieter Boeden gewesen sei, die sich zuerst mit breiter Öffentlichkeitswirkung für die Interessen der betroffenen Menschen eingesetzt habe.

Unabhängig von den wiederholt wechselnden Prognosen zur Frequenz des durch eine Hinterlandanbindung hervorgerufenen Güterverkehrs sei eine Trasse insbesondere für alle in Groß-Timmendorf, in Hemmelsdorf und auf dem Oeverdiek lebenden Menschen eine nicht hinnehmbare Belastung und Bedrohung. Dabei stellt Wilke heraus, dass nicht nur zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität für alle Anwohner kommen würde. „Vielmehr sollte auch nicht vergessen werden, dass z.B. auch in Groß-Timmendorf touristisch vermietet werde“, fährt Wilke fort.

In einem ersten Gespräch mit der zuständigen Staatssekretärin habe er erfahren, dass der Bund bereit sei, die Kosten für eine alternative Trassenführung - derzeit auf 330 Mio. € geschätzt - zu übernehmen. Hier müsse aus Sicht von Sven Wilke angesetzt werden. Zum Abschluss der Pressemitteilung heißt es: „Das Thema einer zu verändernden Trassenführung im Zusammenhang mit der Hinterlandanbindung wird für die politische Arbeit der kommenden Jahre von zentraler Bedeutung sein.“

(V.i.S.d.P. Sven Wilke, Starenweg 23, 22941 Bargteheide)

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LESER-MEINUNGEN:

Zu diesem Thema hat die Redaktion von TiNi24.de folgende Zuschrift von Mike Weber (Piratenpartei) erhalten (eingegangen am 02.05.2012 um 17.37 Uhr, eingestellt am 02.05.2012 um 22.28 Uhr):

Offener Brief an Sven Wilke (CDU)


Sehr geehrter Herr Wilke,

mit großem Interesse vernehme ich von Ihnen immer wieder, dass es nach Ihrer privaten Ansicht keine Hinterlandanbindung durch unser Gemeinde Timmendorfer Strand – Niendorf/Ostsee geben dürfte.

Bedauerlicherweise sind sie jedoch Mitglied der CDU und bekanntermaßen ist die CDU eine der lautstärksten Befürworterinnen einer Festen Fehmarnbeltquerung (FFBQ).

Die Feste Fehmarnbeltquerung wiederum wird eine Hinterlandanbindung zur Folge haben, die so oder so unserer Gemeinde massivste Schäden zufügen wird. Hierbei spielt es keine Rolle, ob eventuell eine Alternativtrasse entlang der Autobahn gebaut würde. Mal ganz abgesehen von der Frage, wer die erheblichen Mehrkosten finanzieren soll?!

Es waren doch Ihre Parteifreunde im Deutschen Bundestag, die gemeinsam mit SPD und FDP zu mitternächtlicher Stunde dem Statsvertrag, der zum Bau der FFBQ führen soll, zustimmten und somit das ganze Desaster für uns hier vor Ort in Gang setzten! Bis heute hat sich niemand der CDU-Bundestagsfraktion bei uns vor Ort danach erkundigt, welches Desaster auf unseren Ort durch die FFBQ zukommen wird! Es sind doch Ihre Partreifreunde und es ist der Spitzenkandidat Ihrer CDU, namentlich Herr Jost de Jager, der nicht müde wird zu betonen, dass die Menschen vor Ort nicht darüber zu befinden haben, ob ihre Heimat durch das Projekt FFBQ auf Dauer zerstört wird. Es ist doch Ihre Partei, die immer wieder so gerne von der Alternativlosigkeit bei derartigen Projekten spricht! Was bei Ihrer Partei noch heute alternativlos ist, kann morgen schon ganz anders aussehen!

Freundlicherweise spricht Ihr Parteifreund Hartmut Hamerich ja stets davon, dass wir hier bei uns in Ostholstein bzgl. der Hinterlandanbindung nur die Wahl zwischen Pest und Cholera hätten. Sowohl Pest als auch Cholera sind jedoch Erkrankungen des 19. Jahrhunderts!

Als Timmendorfer und hier verwurzelter Bürger rufe ich Ihrem Parteifreund Hartmut Hamerich zu: Wir in Timmendorfer Strand – Niendorf/Ostsee wollen nicht das Krankenlager einer vollkommen realitätsfremden und bürgerfernen Politik sein! Wir wollen nicht zwischen Pest oder Cholera wählen! Wir wollen eine tourismusfreundliche und sinnvolle Wirtschaftspolitik, die sich nicht an Prestigeprojekten einer vergangenen Zeit klammert! Wir wollen hier mit unseren Familien auch noch in Zukunft leben – ohne Lärm! Ohne, dass unsere Ortsteile durch Hunderte von Güterzügen pro Tag getrennt werden!

Niemand aus Ihrer CDU in Timmendorfer Strand – Niendorf/Ostsee hat sich bisher aktiv gegen die FFBQ engagiert! Wo waren denn Ihre CDU-Parteifreunde, als es 2009 zu einer von mir noch während meiner FDP-Mitgliedschaft organisierten Demonstration gegen die FFBQ kam? In den bundesweit ausgestrahlten Fernsehbildern und den zahlreichen Zeitungsberichten waren keinerlei CDU-Transparente zu sehen. Geschweige denn CDU-Repräsentanten! Nicht ein einziger CDU-Politiker hat zu den Menschen gesprochen! Niemand von der CDU war und ist bereit sich für die Interessen der Menschen vor Ort einzusetzen! Wo war denn die örtliche CDU, als wir uns hier vor Ort gegen den Raubbau an unserer Heimat zu Wort meldeten?

Und wo waren Sie, als die Bürgerinitiative „Tourismusort statt Transitort“ Sie sowie die anderen fünf Bürgermeisteramtskandidaten zu einer Mitgliederversammlung eingeladen haben, um Ihren Standpunkt zur FFBQ zu erfahren?

Warum hat denn die CDU-Fraktion im Gemeinderat von Timmendorfer Strand - Niendorf/Ostsee keinen Beschluss in die Beratung eingebracht, der den amtierenden Bürgermeister damit beauftragt hätte in Kiel sowie Berlin vorstellig zu werden, um auf die Probleme vor Ort bzgl. der FFBQ hinzuweisen? Weshalb hat die CDU-Fraktion einen in diese Richtung gehenden Antrag des Dorfvorstehers Kay Kastner nicht unterstützt?

Lieber Herr Wilke, wenn Ihnen unser Ort und die Menschen vor Ort tatsächlich etwas bedeuten sollten, dann hören Sie auf so zu tun, als wenn irgendjemand aus den Reihen Ihrer Partei etwas gegen den Bau der FFBQ unternehmen wird, um Schaden von unserer Gemeinde abzuwenden!

Seien Sie aufrichtig und stehen Sie dazu, dass Ihre Partei auf Biegen und Brechen an einem Betonprojekt festhalten will, das niemand braucht - weder die Menschen vor Ort noch unsere Wirtschaft in Schleswig-Holstein! Sagen Sie den Menschen die Wahrheit, nämlich das kein Geld für die von Ihnen ins Gespräch gebrachte Alternativtrasse vorhanden ist und auch nicht vorhanden sein wird!


Mit freundlichem Gruß


Ihr
Mike Weber


Zu diesem Thema hat die Redaktion von TiNi24.de folgende Zuschrift von Peter Ninnemann aus Timmendorfer Strand erhalten (eingegangen am 03.05.2012 um 12.02 Uhr, eingestellt am 03.05.2012 um 16.38 Uhr):

Sehr geehrter Herr Wilke,

der Ausbau der von Deutschland zu zahlenden mind. 1,7 Milliarden teuren sog. Hinterlandanbindung der festen Beltquerung wird nicht vom Land S.-H., nicht von der DB AG, sondern vom Bund/ Bundesverkehrsministerium finanziert und veranlasst. Die Wirtschaft, Konzerne und Banken, haben in einer (PPP-) Publik - Privat - Partnership Runde mit Kanzlerin Merkel "kein Interesse" signalisiert. Das Verkehrsaufkommen ist zu gering. Die DB AG plant und baut nur im Auftrag des Bundes mit Steuergeldern, nicht auf eigene Rechnung.

Der Baubeginn wird, wenn überhaupt, in Deutschland nicht vor 2015 erfolgen. Das Projekt ist weiterhin, trotz aller Dementis, nicht finanziert. Die Allianz gegen die feste Beltquerung, Bürgerinitiativen zwischen Fehmarn und Hamburg, fordern eine Neubewertung des NKV- des Nutzen -Kostenverhältnisses.

Wir sind der Überzeugung, dass die Kosten und Belastungen der Natur, der Wirtschaft und der Trassenanlieger in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen und völlig "überdimensioniert" (Gutachter Vieregg & Rössler,
München) ist. Die Kosten durch Lärm werden auch hier wieder Internalisiert, der Allgemeinheit, der Gesellschaft und nicht dem Verursacher berechnet. Das Verkehrsaufkommen reicht nicht aus, um in Schleswig-Holstein eine Umgehungsstrasse zu genehmigen..... Eine feste Querung zwischen zwei Rapsfeldern.

Die ursprünglichen Annahmen hinsichtlich des Verkehrsaufkommens durch geringere Güterzugtaktungen lt. Bahn und Kostenverdoppelung lt. Bundesrechnungshof haben sich erheblich verändert. Die Allianz fordert daher Neuverhandlungen mit Dänemark, wie im Staatsvertrag vorgesehen und von beiden Staaten unterzeichnet, nach Artikel 22 des Staatsvertrages.

Das Lärm krank - und die Trassenanlieger, Tourismusbetriebe arm macht, kann z.B. im Mittelrheintal in erschreckender Weise täglich/ nächtlich erlebt werden. Lärmschutz ? Fehlanzeige ! Siehe hierzu auch: www.tst-ev.de (TV - Video).

Beruhigende Zusagen aus Kiel hinsichtlich Lärmschutz, Trassenverlauf, Finanzierungszusagen können Sie in diesem Zusammenhang nicht nur als verfrüht, sondern dem Wahlkampf geschuldet abbuchen. Das Raumordungsverfahren soll im Sommer 2012 eingeleitet werden, dass folgende Planfestellungsverfahren wird dann alle betroffenen Gemeinden, Umweltverbände mit Einsprüchen, Klagen, Anregungen fordern. Wie zum Beispiel das durch den Absenktunnel bedrohte FFH-Gebiet zum Schutz von Flora und Fauna im FehmarnBelt durch riesige Sediment Belastungen bis weit über die Lübecker Bucht hinaus.

Zusagen hinsichtlich Lärm, Trassenverlauf, Finanzierung, etc. sind zu diesem Zeitpunkt unglaubwürdig. In Berlin, Kiel und, trotz Wahl, auch in Timmendorfer Strand. Sorry.

Peter Ninnemann
Sprecher Allianz gegen die feste Fehmarnbeltquerung
Timmendorfer Strand

www.tst-ev.de

3. Mai 2012

Nachricht vom 2.5.12 13:45

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